20 Argumente
sprechen für eine Mitgliedschaft in der Kommunikationsgewerkschaft DPV
(DPVKOM)!

Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Vielleicht ist es heute nicht mehr modern, Mitglied in einer Gewerkschaft zu werden. Zu oft waren diese Massenorganisationen in der Vergangenheit unfähig, sich den wirklichen Bedürfnissen ihrer Mitglieder zu stellen.

 


 

Was erwarten denn die Mitglieder?
zum Beispiel:

  • Schnelle, konkrete Hilfe am Arbeitsplatz, individuell zugeschnitten,
  • Umfassende Information, schnell und unbürokratisch,
  • Sicherheit im Job,
  • Hilfe bei Versetzungen, Bewerbungen, Eingruppierungen,
  • Förderung ihrer beruflichen Entwicklung.

 


 

Und was bieten wir?
zum Beispiel:

  • niedrige Beiträge,
  • aktive Jugend-, Frauen- und Seniorenarbeit,
  • dezentrale Entscheidungs- und Entfaltungsmöglichkeiten,
  • Mitarbeit und Mitgestaltung in einem aktiven Team,
  • keine übermäßige Gremienarbeit,
  • Offenheit zu neuen Arbeitsformen,
  • Dienstleistungen für Mitglieder, wie z. B. Prüfen von Arbeitsverträgen,
  • wenig Bürokratie und „kurze Wege“,
  • Solidarität und Gemeinsinn.

 


 

Wann sind wir nicht richtig für Sie?

Wenn Sie lieber mit dem Strom schwimmen, Ihre Entscheidungen nicht selbst fällen wollen und gerne bevormundet werden, dann gehen Sie besser in eine „Tutti-Frutti-Gewerkschaft!“

 


 

Wofür steht nun die DPVKOM ?

 

Unser Menschenbild

1. Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht die Funktionärsmacht!

      Wir helfen dem Einzelnen ohne ihm vorzuschreiben, was vermeintlich am Besten für ihn ist. Wir bieten Hilfe zur Selbsthilfe. Nicht eine anonyme Gewerkschaftszentrale bestimmt die Richtung der Politik, sondern der Einzelne fragt die Leistungen seiner Gewerkschaft nach seinen individuellen Bedürfnissen ab.

2. Mitgliedernahe Branchengewerkschaft und kein basisferner Gemischtwarenhandel

      Bei uns bestimmt die Basis den Kurs der Gewerkschaft. Wir sind die Spezialisten für alle Berufe bei Post, Logistik, Postbank, Telekommunikation und Medien. Im Gegensatz zu „Tutti-Frutti-Gewerkschaften“ wissen wir, worüber wir reden, weil wir in dieser Branche „groß geworden“ sind. Wir sind Tarifpartner der Arbeitgeber dieser Branche und wissen durch unsere Basisnähe, wo dem Mitglied der Schuh drückt. Bei uns sind eben nicht unterschiedlichste Interessen „zusammengeschustert“ worden, nur um Gewerkschaftsmacht zu erhalten.

3. „Erfolg durch Ideen statt Macht durch Masse“

      Bei uns bringen sich die Mitglieder an der Basis mit ihren Erfahrungen und persönlichen Erlebnissen in die tägliche Arbeit ein. Auch unkonventionelle Ideen werden schnell aufgegriffen, wenn das einzelne Mitglied dies wünscht. Wir kennen keinen „Dienstweg“, sondern bei uns kann das Mitglied seine „Führung“ schnell und unbürokratisch ansprechen. Hierarchien sind uns diesbezüglich fremd!

4. Ein Partner mit Herz und Verstand

        Wir sind kein „anonymer Haufen“. Bei uns zählt Gemeinschaftssinn und nicht der Apparat. Wir gestalten Berufspolitik mit Herz und Verstand, d. h. für uns ist es sehr wichtig, daß der Mensch am Arbeitsplatz in seinen individuellen Fähigkeiten gefördert wird. Dabei ist für uns das Umfeld sehr wichtig. Betriebe ohne „menschliche Wärme“ lehnen wir ab!

 

5. Anerkannter Tarifpartner für Arbeiter, Angestellte und Auszubildende

      Die Arbeitsbedingungen für Arbeiter, Angestellte und Auszubildende sichern wir mit Tarifverträgen ab. Dabei setzen wir uns für realistische Fortkommensmöglichkeiten der Beschäftigten ein. Arbeitsplatzsicherheit besitzt bei uns einen hohen Stellenwert.
      Notfalls greifen wir zu Arbeitskampfmaßnahmen, wenn die Arbeitgeber nicht kompromißbereit sondern nur „diktierbereit“ sind.

6. Für Beamte und Versorgungsempfänger

      Wir haben uns jahrzehntelang für alle Beschäftigten der „alten“ Bundespost eingesetzt. Durch die Privatisierung besteht nun ständig die Gefahr, daß insbesondere die Beamten und Versorgungsempfänger einseitig benachteiligt werden. Wir sind die einzige Gewerkschaft für Beamte in der Branche. Andere haben schon lange das Interesse an den Beamten verloren und fordern deshalb fast täglich deren Abschaffung, indem sie sich beispielsweise für deren Einbeziehung in die Rentenversicherung aussprechen. Das wollen wir nicht! Die erworbenen Rechte dürfen durch die neuen Arbeitgeber nicht permanent zur Disposition gestellt werden. Wir wollen auch in den privatisierten Unternehmen ein modernes, zeitgemäßes Dienstrecht!
      Damit die Beamten nicht zu „Bittstellern“ verkommen, fordern wir eine stärkere Beteiligung der Beamtengewerkschaften bei der Festlegung von dienstrechtlichen Grundsätzen. Die Vorstände der Unternehmen dürfen nicht einseitig über die Beamten „befehlen“. Die gesetzlichen Regelungen müssen auch die Vorstände beachten und umsetzen.

 

7. Eigenständige Beamtenversorgung erhalten

      Die DPVKOM wendet sich gegen alle Bestrebungen, in Zukunft die Beamten einer „Einheitsversorgung“ zu unterwerfen. Solche Forderungen aus „Tutti-Frutti-Gewerkschaften“  dienen nur der ideologischen Profilierung und sind im übrigen auch rechtswidrig. Wer sich so unqualifiziert gegen die Berufsbeamten stellt, disqualifiziert sich selbst und sollte nicht länger Beamte als Mitglieder organisieren.

8. Faire Sozialpartnerschaft – Kein Klüngel und Postenschacher

 

      Speziell in den Aktiengesellschaften wird deutlich, daß die Arbeitgeber versuchen, die Vertreter der „Tutti-Frutti-Gewerkschaften“ einzuwickeln und mit lukrativen Angeboten „einzukaufen“. Gegen diese Art von „Sozialpartnerschaft“ wenden wir uns mit aller Entschiedenheit. Wir bleiben unseren Grundsätzen treu und befürworten eine kritische aber faire Partnerschaft mit dem Arbeitgeber. Nicht Freund/Feind-Denken hat bei uns die Oberhand, sondern täglich bemühen wir uns um einen fairen Ausgleich der Interessen.

9. Gewerkschaftlicher Wettbewerb

      Genauso selbstverständlich wie in Gesellschaft und Politik muß im Arbeitsleben der Wettbewerb die Maxime sein. Wir wollen verhindern, daß der Einzelne von einer „Hausgewerkschaft“ abhängig ist, die ohne gewerkschaftliche Konkurrenz ungestört klüngeln kann. Vertreter von „Tutti-Frutti-Gewerkschaften“ versuchen täglich mit ihrem Machtgehabe und dem Unsinn von „Arbeitnehmerspaltern“ knallhart „Kasse“ zu machen. Eine pluralistische Gesellschaft braucht aber unterschiedliche Interessenvertreter, dies gilt erst recht für die Arbeitswelt. Nachgewiesenermaßen sind in den Branchen die Arbeitsbedingungen am besten, wo auch gewerkschaftlicher Wettbewerb vorhanden ist.

10. Politisch unabhängig

      Für die DPVKOM ist es selbstverständlich, mit allen demokratischen Parteien zusammenzuarbeiten. Dies schließt aber aus, daß man sich einseitig beispielsweise in Wahlkämpfe aktiv einmischt. Vertreter von „Tutti-Frutti-Gewerkschaften“ brechen oft brachial mit diesem Grundsatz und „sponsern“ beispielsweise mit Millionen von Mitgliedsbeiträgen den Wahlkampf ihrer Führung nahestehender Parteien. Dies geht gegen die Interessen der Mitglieder und wird deshalb von uns kategorisch abgelehnt!

11. Anerkennung von persönlicher Leistung – gegen Gleichmacherei!

      Die DPVKOM setzt sich nicht erst seit heute in den Aktiengesellschaften für die Anerkennung von persönlicher Leistung ein. Persönliches Engagement, Einsatzfreude, Ideenreichtum und Durchsetzungsvermögen sind nur einige Stichworte, die nach unserer Auffassung stärker als in der Vergangenheit honoriert werden müssen. Das schließt leistungsbezogene Gehaltselemente ausdrücklich mit ein. Das heißt keineswegs, daß wir etwa eine „Gewerkschaft der Besserverdienenden“ sind, sondern im Gegensatz zu „Tutti-Frutti-Gewerkschaften“ lehnen wir sozialistische Gleichmacherei am Arbeitsplatz ab.

12. Für die soziale Verantwortung des Arbeitgebers

      Im Gegenzug zur Arbeitsbereitschaft der Beschäftigten hat jeder Arbeitgeber auch eine soziale Verantwortung für die ihm unterstellten Menschen. Insbesondere muß er darauf achten, daß eine unterschiedliche Behandlung der Beschäftigten aus sachfremden Erwägungen zu unterbleiben hat. Mobbing und sexuelle Belästigung darf der Arbeitgeber in seinem Betrieb nicht dulden. Eine besondere Fürsorgepflicht besteht gegenüber Behinderten und ausländischen Beschäftigten.

13. Technik nutzen für sozialen Fortschritt – keine „Maschinenstürmerei!“

      Der hohe Lebensstandard in den Industrieländern beruht zu einem wesentlichen Teil auf der Entwicklung und Nutzung neuer Technologien. Vor der Einführung neuer Technologien ist sicherzustellen, daß deren Auswirkungen geprüft und Gefahren für Menschen, Sachen und Umwelt ausgeschlossen werden. In der Arbeitswelt sollte der Einsatz von Technik zur Erleichterung der Arbeit, zur ergonomischen Ausgestaltung der Arbeitsplätze, zur Sicherung humaner Arbeitsbedingungen und zu effektiveren Arbeitsergebnissen führen. Bei Einführung neuer Techniken müssen die Beschäftigten rechtzeitig und umfassend informiert werden. Die Personal- und Betriebsräte sind dabei frühestmöglich zu beteiligen. Unvermeidbarer Personalabbau muß sozialverträglich erfolgen.

14. Arbeitszeit – individuell und zeitgemäß

      Zeit ist in der heutigen Gesellschaft ein immer kostbareres Gut. Dies gilt sowohl für die Arbeits- wie die Freizeit. Von daher kommt intelligenten Arbeitszeitmodellen mehr und mehr Bedeutung zu. Die DPVKOM fordert in der aktuellen Arbeitszeitdiskussion mehr Selbstbestimmung der Beschäftigten bei der Festlegung ihrer Arbeitszeit. Moderne Arbeitsplatzgestaltung inkl. der Telearbeit eröffnen insbesondere auch Frauen und Behinderten Verbesserungen bei der Wahrnehmung von beruflichen wie privaten Verpflichtungen.

15. Wirtschaftlicher Erfolg muß den Beschäftigten dienen

      Voraussetzung für die Realisierung der Ansprüche der Beschäftigten ist auch der wirtschaftliche Erfolg der Unternehmen. Dieser wird durch unternehmerisches Verhalten am Markt und von der Arbeit der Beschäftigten für das Unternehmen garantiert. Die DPVKOM unterstützt mit Nachdruck die Unternehmen, wenn deren Ziele erfolgversprechend sind. Im Gegenzug fordert sie eine soziale und gerechte Behandlung der Beschäftigten und ihre Beteiligung am Erfolg. Qualität des Arbeitsplatzes und leistungsgerechte Bezahlung bestimmen wesentlich die Motivation der Beschäftigten. Hierbei kommt der Sicherheit des Arbeitsplatzes und der Rücksicht auf die familiären Verpflichtungen der Beschäftigten hohe Bedeutung zu. Die ohne Zweifel erforderliche Forderung nach Mobilität der Beschäftigten darf nicht als Druckmittel gegen sie missbraucht werden. Aus der Mobilität entstehende Nachteile sind durch den Arbeitgeber auszugleichen.

16. Für eine verstärkte Mitarbeiterbeteiligung

      Die DPVKOM fordert für aktive und ehemalige Beschäftigte die Beteiligung am Erfolg des Unternehmens. Diese Beteiligung stärkt die Bereitschaft des aktiven Personals zur Wertsteigerung des Unternehmens und berücksichtigt die Leistungen der früheren Beschäftigten beim Aufbau der Aktiengesellschaften. Dabei sind auch neue Beteiligungsmodelle zu erproben.

17. Sozialpartnerschaft und ehrlicher Dialog

      Der Leistungsstand der Unternehmen kann nur gesichert werden, wenn ein Klima des Vertrauens und der Zusammenarbeit zwischen Führungskräften und übrigen Beschäftigten herbeigeführt und gepflegt wird. Soziales Verhalten darf nicht nur in Leitlinien propagiert, sondern muß von allen Managern täglich gelebt werden. Bei der Auswahl von Führungskräften ist der sozialen Kompetenz ein entscheidendes Gewicht beizumessen. Lippenbekenntnisse der Führungskräfte, die im Gegensatz zu ihrem tatsächlichen Verhalten stehen, zerstören das Betriebsklima. Die Zahl der Führungskräfte darf nicht ständig steigen, während gleichzeitig bei den produktiv wirkenden Beschäftigten der Personalabbau als erstes Unternehmensziel verfolgt wird. Offenheit zwischen Leitung und Belegschaft, Durchschaubarkeit der Abläufe und Entscheidungen sowie die Gesprächsbereitschaft zwischen Chef und Mitarbeiter sind Grundvoraussetzungen für die Leistungsbereitschaft der Beschäftigten. Die Unternehmensleitung hat sich in der Öffentlichkeit zu ihren Beschäftigten zu bekennen und sie vor ungerechtfertigten Angriffen in Schutz zu nehmen.

18. Personal- und Betriebsratsarbeit unterstützen – nicht fernsteuern!

      Die DPVKOM unterstützt und fördert die Arbeit der Personal- und Betriebsräte sowie der Jugend- und Auszubildendenvertretungen. Darüber hinaus fördert sie die Arbeit der Vertrauensleute für Schwerbehinderte. Der Minderheitenschutz sowie die Transparenz der Personal- und Betriebsratsarbeit sind auszubauen. Die Betriebs- und Personalratsmitglieder der DPVKOM sind nicht an Weisungen ihrer Gewerkschaft gebunden. Sie setzen aber gewerkschaftliche Grundsätze der DPVKOM in der Personal- und Betriebsratsarbeit um. Die Betriebsräte der DPVKOM setzen sich besonders dafür ein, daß Beamte wegen ihres besonderen Dienstrechts nicht benachteiligt werden. Personal- und Betriebsräte der DPVKOM vertreten alle Beschäftigten unabhängig von deren gewerkschaftlicher Zugehörigkeit.

19. Mehr Demokratie und Minderheitenschutz!

      Die DPVKOM setzt sich dafür ein, daß Wahlsysteme, die bisherige Mehrheitsstrukturen zementieren, durch demokratischere Verfahren mit Minderheitenschutz abgelöst werden. Es kann und darf nicht sein, daß letztendlich 51% der gewählten Vertreter das uneingeschränkte Sagen über 100% der Beschäftigten haben. Entsprechende Regelungen im Betriebsverfassungs- und Mitbestimmungsgesetz sind umgehend zu ändern. Wer Minderheitenschutz in der Gesellschaft fordert, muß auch den „gewerkschaftlichen Minderheitenschutz“ wollen!

20. Für Urwahl der Aufsichtsräte

    Die Vertreter der DPVKOM nutzen ihre Position in den Aufsichtsräten der Unternehmen zur Vertretung der Interessen aller Beschäftigten. Hierbei stehen nicht die Anliegen einzelner im Vordergrund, sondern des Unternehmens insgesamt. Auch bei der Vertretung von Gruppeninteressen muß das Wohl der Unternehmen berücksichtigt werden, weil dadurch letztlich die Arbeitsplätze für alle gesichert werden. Um dieses wichtige Ziel in der Praxis zu erreichen, müssen die Arbeitnehmervertreter ihren Auftrag in dem einzig demokratischen Verfahren – der Urwahl -direkt von den Wählern erhalten. Die Vertreter in den Aufsichtsräten handeln im Rahmen der Grundsätze der DPVKOM. Auch sie sind nicht an Weisungen gebunden.

Deshalb DPVKOM wählen und Mitglied werden!

20 Argumente haben wir für Sie zusammengestellt. Prüfen Sie selbst, ob Ihnen unsere Auffassung von Arbeitnehmervertretung gefällt. Wie vielen Argumenten können Sie persönlich zustimmen? Gerade in der modernen Arbeitswelt ist es notwendiger denn je, seine Rechte als Beschäftigter zu kennen und zu schützen.


 

Wir sind für Sie da!

Unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Mitgliedschaft. Und wenn Sie mitgestalten wollen, sollten Sie nicht zögern, uns anzusprechen.